Klettern am Starnberger See


Auf einer Reise zum See ungeahnte Höhen, beim klettern am Starnberger See, erobern! Es gibt nicht viele Möglichkeiten, mit denen Sie sich diesen Wunsch so einfach erfüllen wie mit einem Kletterausflug in der Region. Vor Ort haben Sie die Wahl aus unterschiedlichen Kletterangeboten und Klettergebieten, in denen Sie Ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können.


Im dualen Hochseilgarten in Feldafing Höhenluft schnuppern

In einem malerischen Mischwald, etwa fünf Minuten fußläufig vom Starnberger See entfernt, stoßen Sie auf den dualen Hochseilgarten in Feldafing. In natürlichem Baumbestand integriert, klettern Sie in Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die sich in unterschiedlichen Höhen befinden. Mit der richtigen Ausrüstung, Seilen, Karabinern, Helmen und Haken gesichert, suchen Sie bei diesen Klettergelegenheiten Ihre persönliche Herausforderung.


Testen Sie Ihre Geschicklichkeit in der größten Kletteranlage der Welt

Nur einen Katzensprung vom Starnberger See entfernt, finden Sie im Kletter- und Boulderzentrum München Ihren persönlichen Kick. Hier erobern Sie die größte Kletteranlage der Welt, die sich über eine Fläche von bombastischen 7.800 Quadratmetern erstreckt. In zwei miteinander verbundenen Hallen erwarten Sie unterschiedliche Kletterwände, an die sich ein weitläufiger Außenbereich anschließt. Erreichen die Kletterwände im Freien eine Höhe von 16 Metern, erklimmen Sie in den Hallen bis zu 18 Meter hohe Klettertürme und Wände.

In diesen luftigen Höhen widmen Sie sich selbstverständlich nicht dem Bouldern, dem Sie dennoch in der weltgrößten Kletterhalle nachgehen können. Bei dieser Teildisziplin des Kletterns ist Ihr Mut in besonderer Weise gefragt. Ohne Gurt und Seil bewältigen Sie kleinere Felsen, denen in diesem Sportzentrum über 700 Quadratmeter im Innenbereich 450 Quadratmeter im äußeren Bereich gewidmet sind. Dennoch wird der Sicherheitsaspekt im Kletter- und Boulderzentrum nie aus den Augen verloren.

Klettern am Starnberger See
Klettern am Starnberger See

Hier erprobt sich ihr Nachwuchs beim klettern am Starnberger See

Das Kletter- und Boulderzentrum Gilching ist zwar eine ganze Nummer kleiner, aber nicht weniger faszinierend. Diese Halle wartet mit einer Kletterfläche von 1.950 Quadratmetern auf, die im In- und Outdoorbereich Gelegenheiten zum Klettern und Bouldern bietet. Dass im Kletter- und Boulderzentrum auch an die Kleinsten gedacht wurde, wird auf den ersten Blick deutlich. Im Innenbereich stehen ein spezieller Kinderbereich sowie Kinderbetreuung zur Verfügung. Außen bietet ein weiterer Spielplatz mannigfaltige Möglichkeiten, um dem kindlichen Entdeckungsdrang freien Lauf zu lassen. Die Kletterhalle Climbingworld in Weilheim wurde extra für die Kleinsten eingerichtet. Neben der speziell für Kinder eingerichteten Kletterwand erproben Sie sich hier an etwa 100 unterschiedlichen Kletterrouten, von denen jede einzelne eine besondere Herausforderung darstellt. Ein Highlight der Kletterhalle sind hier offerierte „Under the Roof“-Kletterkurse, bei denen Ihnen das Eltern-Kind-Klettern beigebracht wird.


Kletterausflüge unter freiem Himmel

Ihren Kletterausflug in freier Natur planen Sie beispielsweise auf der Kletterroute von Lenggries in Richtung Seekarkreuz. Auf dieser 12,4 Kilometer langen Wander- und Kletterroute überwinden Sie 900 Höhenmeter bis zum Seekarkreuz. Zart grüne Almwiesen und wilde Gebirgsbäche sind Ihre stetigen Begleiter auf einer Klettertour mit hohem Schwierigkeitsgrad. Eine Klettertour von einem anderen Kaliber ist die Stippvisite von Brauneck zur über 1.800 Meter hohen Benediktenwand. Diese, eine der eindrucksvollsten Touren durchs Tölzer Land, beginnt an der Bergstation der Brauneck Seilbahn nahe Lenggries. Hier passieren Sie Stationen wie das Brauneck-Haus, den Brauneckgipfel sowie den Schrödelstein, bevor Sie bis zum breiten Kamm zum Latschenkopf auf eine Höhe von 1.712 Metern hoch klettern.

Anschließend orientieren Sie sich am Sattel zwischen Achselköpfe und Latschenkopf, bis Sie nunmehr dem Steig Achselköpfe / Benediktenwand bis zur Minitreppe folgen. Nunmehr folgen Sie dem Auf und Ab mehrerer Grate, bis Sie auf Ihrer Klettertour den höchsten 1.707 Meter hohen Punkt der Achselköpfe erreichen und im Anschluss zur beschilderten Weggabelung Probstalm / Benediktenwand gelangen. Hier entscheiden Sie sich für den Weg zur Benediktenwand, bis an der Ostkante einige Drahtseile auftauchen, die Sie hinter sich lassen und sich an der markierten Route an einem mit Latschen bewachsenen Grat orientieren. An einem der höchsten Punkte der Benediktenwand angelangt, eröffnet sich vor Ihrem Auge eine Szenerie, die Ihnen den Atem raubt.


Beim Auf- und Abstieg ist Geschicklichkeit gefragt

Den Abstieg der Kletter- und Wandertour realisieren Sie über den Rotöhrlsattel sowie über die Probstalm. Sie durchwandern einen Kessel, der unterhalb der Achselköpfe verläuft und an einem Marterl um den Latschenkopf herum endet. Durchqueren Sie die Südhänge des Latschenkopfes, erreichen Sie schnell den Idealhang und begegnen anschließend einem steilen Weg zur Stie-Alm. Ihre nächste Station ist die Quenger Alm, bevor Sie an der Bergstation ankommen, die zu Beginn Ihr Ausgangspunkt gewesen ist. Alternativ haben Sie auf dem Abstieg die Möglichkeit, eine Klettertour über die Bichler-, Scharnitz- und Krottenalm zu wählen. Die lange Wegstrecke und das Auf und Ab der Wegrouten ist der Grund dafür, weshalb Ihnen dieser Kletterausflug eine gewisse Ausdauer abfordert. Insbesondere auf dem Teilabschnitt zwischen den Achselköpfen sowie der Benediktenwand müssen Sie Ihr Können im Klettersport unter Beweis stellen. Der perfekte Zeitpunkt für die Wander- und Klettertour ist die Zeit von Juni bis Oktober.

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